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Papierschule




 Altpapieraufbereitung  

Damit Altpapier wieder als Faserstoff für die Papierherstellung genutzt werden kann, muss es zunächst wieder aufbereitet werden. Dazu wurden verschiedene Verfahren entwickelt, die das Altpapier in Einzelfasern zerlegen. Die Altpapieraufbereitung besteht aus folgenden Grundbausteinen: Zerfaserung, Sortierung, Reinigung und Entwässerung.
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 Chlorfreies Papier  

Verkürzte und insofern irreführende Bezeichnung für Papiere aus Zellstoff, die nicht mit Chlorverbindungen gebleicht sind. Das Papier selbst wird nicht gebleicht. Das Angebot von chlorfrei gebleichten Sulfatzellstoffen ist aus verfahrenstechnischen Gründen weltweit z.Zt. noch begrenzt, wird jedoch in den nächsten Jahren ansteigen.
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 De-Inking  

De-Inking (engl.) dient zur Abtrennung von Druckfarben aus bedrucktem Altpapier, so dass der wiedergewonnene "de-inkte" Altpapierstoff zu hellen und weißen Papiererzeugnissen verarbeitet werden kann.
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 Echt Pergament  

Echt Pergament, häufig auch Pergamentpapier genannt, ist ein Packstoff von hoher Reinheit, Fettundurchlässigkeit sowie besonderer Trocken- und Nassfestigkeit, hergestellt aus einem saugfähigen, reinen, gebleichten Zellstoff. Es wird in einem Spezialverfahren unter Verwendung von konzentrierter Schwefelsäure produziert. Danach werden die Säurereste ausgewaschen, und das Echt Pergament wird neutralisiert. Echt Pergament – auch in Kombination mit Aluminiumfolie oder kunststoffbeschichtet – wird für die Verpackung von Butter, Margarine und sonstigen Fetten sowie von Käse und anderen Produkten der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Technisches Echt Pergament findet, silikonbeschichtet, in verschiedenen Industrien als Trennschicht- oder Mitläuferpapier Verwendung. In der Datenverarbeitung dient es darüber hinaus als Lochstreifen-Material.
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 Feinpapier  

Qualitätsbezeichnung für eine Vielzahl hochwertiger holzfreier, auch mit Hadernzusatz oder ganz aus Hadern hergestellter Qualitätspapiere. An ein Feinpapier werden höchste Ansprüche in bezug auf gleichmäßige Durchsicht, Oberflächenbeschaffenheit sowie auf Alterungs- und Lichtbeständigkeit gestellt.
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 Geleimtes Papier  

Durch Leimen verringert man die Saugfähigkeit des Papiers und schafft damit u.a. die Voraussetzung für die Beschreibbarkeit mit Tinte. Auch für viele andere Zwecke (Bedrucken, Beschichten, Verkleben usw.) wird geleimtes Papier eingesetzt, wobei die Leimmittel eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen haben. Sie steuern z.B. die Wasseraufnahme und erhöhen das Wasser- und Druckfarben-"Aushalte"-Vermögen (Rupffestigkeit)
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 Gestrichenes Papier  

Durch gleichmäßigen Auftrag von Streichmasse erzielt man bei Druckpapieren eine besser eingeebnete, geschlossenere Oberfläche. Der Markt unterscheidet bei gestrichenen Papieren zwischen holzhaltigen, leicht holzhaltigen und holzfreien Qualitäten in ein- und zweiseitig gestrichener Ausführung (>Etikettenpapier, >Tiefdruckpapier, >Bilderdruckpapier, >Kunstdruckpapier, >Offsetpapier).
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 Graupappe  

Graupappe wird aus Altpapier hergestellt. Sie wird als Buchbinderpappe, als Ziehpappe für Schachteln, Dosen und andere Behälter sowie als allgemeines Verpackungsmaterial verwendet.
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 Gussgestrichene Papiere  

Gussgestrichene Papiere sind gestrichene Papiere, die ihren hohen Glanz nicht durch Satinieren, sondern durch ein Abformen der noch oder wieder feuchten Strichoberfläche am Mantel eines hochpolierten, verchromten Trockenzylinders erhalten.
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 Holzfreies Papier  

Aus Zellstoff-Fasern bestehendes Papier (abgekürzt h’fr). Es enthält bis auf einen zulässigen Massenanteil von 5 % keine verholzten Fasern.
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 Holzhaltiges Papier  

Dieses Papier (abgekürzt h’h) enthält mehr als 5 % Massenanteil verholzter Fasern. Neben gebleichten oder ungebleichten Zellstoff enthält es auch Holzstoff (mechanisch zerfasertes Holz in Form von Holzschliff, auch Steinschliff genannt, TMP-Thermomechanischer Holzstoff oder CTMP-Chemo-Thermomechanischer Holzstoff). Die Mengenanteile Zellstoff/Holzstoff werden je nach Verwendungszwecke variiert. Stark holzhaltige Papiere, wie zum Beispiel Zeitungsdruckpapiere, vergilben rascher als holzfreie Papiere unter dem Einfluss von Licht und Sauerstoff, so dass sie überwiegend für kurzlebige Produkte Verwendung finden. Bei Druckpapier wirkt sich der Holzstoff günstig auf die Opazität aus (ein Durchscheinen des Rückseitendrucks z.B. in Büchern wird reduziert).
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 Karton  

Einlagiger Karton ist sozusagen dickeres Papier. Zur Herstellung mehrlagiger Kartonsorten, die oft aus rohstoffmäßig verschieden zusammensetzten Lagen bestehen, werden mehrere nasse Papierbahnen aufeinandergepresst (gegautscht), so dass sie ohne Klebstoff zueinander heften. Beim im allgemeinen mehrlagigen Faltschachtelkarton ist die Vorderseite gestrichen oder ungestrichen. Daneben gibt es auch mehrlagigen Karton, dessen Lagen miteinander verklebt werden (geklebter Karton). Betrachtet man die flächenbezogene Masse (150-600 g/m²), so reicht Karton sowohl in das Gebiet der Papiere als auch in das der Pappen hinein. Neben Faltschachteln, werden auch hochwertige Verpackungen, Feinkartonagen, Buchdeckel, Displays, Schallplattentaschen, Papierbecher sowie Milch- und Saftverpackungen aus Karton hergestellt.
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 Kopierpapier  

Kopierpapier ist Naturpapier, also ungestrichenes Papier, in holzfreien oder holzhaltigen Qualitäten, weiß und farbig in Formaten DIN A 4 und A 3.
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 Kunstdruckpapier  

Hochwertiges und verhältnismäßig schweres, zweiseitig gestrichenes Druckpapier mit glatter (geschlossener) Oberfläche. Die Wiedergabe fein gerasterter ein- und mehrfarbiger Bilder ("Kunstdrucke") setzt ein Papier voraus, das über eine ebene, geschlossene Oberfläche verfügt und die Druckfarben gleichmäßig annimmt. Zu diesem Zweck wird bei der Kunstdruckpapierherstellung die unregelmäßige Faserstruktur des Rohpapiers (> Naturpapier) mit Streichmasse abgedeckt (> gestrichenes Papier).
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 Luftposterpapier  

Leichte, dünne, überwiegend holzfreie Schreibpapiere für den Luftpostversand.
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 Maschinengestrichenes Papier  

Bilderdruckpapier, Etikettenpapiere
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 Naturpapier  

Ungestrichenes Papier.
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 Oberflächengeleimtes Papier  

In der Regel mit Hilfe einer Leimpresse in der Papiermaschine auf der Blattoberfläche geleimtes Papier.
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 Offsetpapier  

Sammelbegriff für Druckpapiere, die in ihrer Eigenschaft besonders auf den Offsetdruck abgestimmt sind. Das Papier darf bei der Verarbeitung z.B. keinen Staub abgeben, es muss rupffest und dimensionsstabil sein. Offsetpapier, das holzfrei oder holzhaltig, gestrichen (matt, glänzend, geprägt) oder ungestrichen sein kann, wird sowohl in Bogen als auch von der Rolle verarbeitet.
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 Pappe  

Pappe unterscheidet sich von Papier und Karton im wesentlichen durch die höhere flächenbezogene Masse (>600g/m²), die größere Dicke und damit höhere physikalische Eigenschaften. Da es technisch schwierig und unwirtschaftlich ist, auf der Maschine ein für Pappen ausreichend dickes einlagiges Vlies in einem Arbeitsgang herzustellen, presst man mehrere dünne Lagen in feuchtem Zustand aufeinander. Zur Herstellung von "Wickelpappe" dienen Rundsiebmaschinen, bei denen das gebildete Faservlies nass auf eine sog. Formwalze gewickelt wird, bis die gewünschte Schichtdicke erreicht ist. Durch Aufschneiden des Pappezylinders entsteht ein Bogen, der früher von Hand abgenommen wurde (Handpappe). "Maschinenpappe" besteht in der Regel aus Lagen unterschiedlicher Zusammensetzung, wobei die Decklagen gewöhnlich aus dem hochwertigeren Material bestehen. Maschinenpappe stellt man durch Aufeinanderpressen von mehreren auf Rundsieb- und/oder Langsiebmaschinen gleichzeitig erzeugten Faservliesen her. Die Benennung der Pappen erfolgt häufig nach den verwendeten Rohstoff: z.B. Holzpappe (aus Holzstoff hergestellt), Graupappe (aus Altpapier). Oder nach ihrer Verwendung: (z. B. Kartonagenpappe, >Dachpappe, Buchbindergraupappe, Karosseriepappe, Dekopappe). Die Bezeichnung "Vollpappe" unterscheidet "massive" Pappen von der Wellpappe (mehrlagige Pappe, bestehend aus einer oder mehreren Lagen miteinander verleimter, glatter und gewellter Papierbahnen).
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 Pergamin  

Aus fein gemahlenen Zellstoff hergestelltes, weitgehend fettdichtes aber nicht nassfestes Papier. Seine hohe Transparenz erhält es durch sehr scharfes Satinieren (Glätten zwischen Walzen). Als Schokoladeneinschlag muss das Papier häufig prägbar sein. Einsatzgebiete: Abdeckblätter in Fotoalben, Einschlagpapier für Fischkonservendosen, Schutzumschläge für Hefte, Briefumschlagfenster etc.
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 Postkartenkarton  

Postkartenkarton ist entweder leicht holzhaltig oder holzfrei und satiniert. Das vorgeschriebene Mindest-Flächengewicht beträgt 170g/m², wobei die postamtlich ausgegebenen Postkarten ein Flächengewicht von 190 g/m² haben.
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 Recyclingpapiere  

Als Recyclingpapiere bezeichnet man die Papiere, die zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt werden. Oftmals sind diese Produkte mit dem "Blauen Engel", dem Umweltzeichen des Umweltbundesamtes, ausgezeichnet.
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 Satiniert  

Für viele Zwecke ist das Papier, das aus der Papiermaschine kommt, noch zu rau. Im Satinierkalander wird die gefeuchtete Papierbahn zwischen Walzen durch Druck und Wärme verdichtet und so die Oberfläche geglättet.
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 Sicherheitspapiere  

Gegen missbräuchliche Nachahmung gesicherte Papiere. Die teilweise chemischen Sicherungsmaßnahmen bei der Papierherstellung sind der Geheimhaltung unterworfen.
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 Tiefdruckpapiere  

Meist holzhaltiges, stark geglättetes Papier, das gestrichen und ungestrichen hergestellt wird. Es muss bei hoher Druckgeschwindigkeit eine gleichmäßige Farbannahme gewährleisten. Die Papiere zeichnen sich durch eine gewisse Weichheit und Geschmeidigkeit aus, damit sie aus den tiefgeätzten oder gravierten Rasternäpfchen der Tiefdruckwalzen die Farbe gut aufnehmen können. Einsatzgebiete: Zeitschriften, Magazine, Versandhaus- und Reisekataloge, Prospekte und Beilagen mit hoher Auflage.
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 Umschlagpapier  

Diese Papiere werden zum Überziehen der Decke festgebundener Bücher (hardcover) eingesetzt. Entsprechend der Belastung beim Gebrauch des Buches müssen Umschlagpapiere eine gute mechanische Festigkeit haben. Als Überzugsmaterial ist Papier nicht nur wegen des Preisvorteils gegenüber textilen Geweben (Leineneinband) beliebt, sondern auch wegen der Möglichkeit, das bedruckbare Papier graphisch auffällig gestalten zu können.
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 Veredeln  

Hierunter versteht man Verfahren wie Striech, Imprägnieren, Beschichten und Kaschieren, wobei die Papiereigenschaften durch das Veredelungsmittel (zum Beispiel die Streichmasse) modifiziert und verbessert werden.
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 Vergépapier  

Vor dem Aufkommen feiner Siebgewebe um die Mitte des 18. Jhs. bestanden die Schöpfsiebe aus dickeren Stützdrähten und – quer dazu – aus eng nebeneinander verlaufenden dünnen Rippdrähten. Beim Schöpfen formte sich dieses Drahtgitter auf dem Faservlies ab, so dass der fertige Bogen, gegen das Licht gehalten, die Siebstruktur als helle Linien erkennen ließ (franz. vergé = gestreift, gerippt). Für bestimmten Papiersorten wird heute das Rippdrahtmuster nachgeahmt, entweder indem man es auf Langsiebmaschinen mit einem Egoutteur in das nasse Papiervlies eindrückt oder es in Rundsiebmaschinen mit einem entsprechend ausgeführten Drahtzylinder erzeugt (>Büttenpapier, >Ingrespapier).
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 Vergilben  

Bei längerem Lagern verändert sich der Farbton fast aller Papiere. Hauptursache für das Vergilben ist der Einfluß von Licht und Wärme. Am stärksten vergilben holzhaltige Papiere, auch lichtempfindliche Farbstoffe, die dem Papier zum Erzielen eines höheren Weißegrades beigeben wurden, neigen zum Vergilben.
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 Wellpappe  

Wellpappe ist ein Produkt der Papierverarbeitung. Sie wurde 1871 in den USA erfunden. Wegen seiner guten Verpackungseigenschaften setzte sich das neue Material weltweit schnell durch. Hergestellt wird Wellpappe, indem eine Papierbahn, das sogenannte Wellenpapier, zwischen zwei Riffelwalzen hindurchgeführt und dabei mit Druck und Hitze in Wellenform gepresst wird. Dieses gewellte Papier wird danach in der gleichen Maschine ein- oder beidseitig mit einer glatten Papierbahn (Deckenpapier) beklebt. In Deutschland wird Wellpappe überwiegend aus Recyclingpapieren hergestellt.
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 Werkdruckpapier  

Papier zur Herstellung von Büchern. Es gibt holzfreie und holzhaltige Werkdruckpapiere. Die Papiere enthalten je nah Volumen mehr oder weniger viel Füllstoffe. Häufig spielt beim Werkdruck das Volumen eine wichtige Rolle, das Verhältnis der Dicke des Papiers zu seiner Masse, welches angibt, ob ein Papier stark auftragend oder dicht ist. Es gibt die Bezeichnungen 1,5-; 1,75-; 2,2- und 2,5-faches Volumen. Zur Produktion auftragender Papiere setzt man u.a. Fichten-, Eukalyptus- und Esarto-Sulfatzellstoff ein.
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 Wertzeichenpapier  

Holzfreies, teilweise hadernhaltiges, stofflich stets hochwertiges Papier mit einem echten mehrstufigen Wasserzeichen ausgestattet, um Fälschungen zu vermeiden.
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 Zellstoff  

In einem chemischen Verfahren wird aus pflanzlichen Rohstoffen, vor allem Holz (aber auch Einjahrespflanzen), Zellulose gewonnen. Diese Frischfasern nennt man Zellstoff, ein wichtiger Rohstoff für die Papier-, Karton- und Pappeherstellung.
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